19. Februar 2009 von Christian
Nachdem twitter die Zustellung von Tweets per SMS zumindest außerhalb der USA eingestellt hat, gibt es nun wieder eine Möglichkeit zumindest Replies und Direct Messages auf das Handy zu bekommen. Der Dienst nennt sich twe2. Es ist eine Registrierung auf der Seite fällig, wo man dann auch seine Handynummer eingibt unddiese kurz bestätigen muss. Leider muss man (noch) seine kompletten Twitter Zugangsdaten dort eingeben, aber laut eigenen Blog gehört dieser Service zu den ersten, die beim Test des oAuth-Supports teilnehmen dürfen.
Replies und Direct Messages kommen schnell an. Allerdings finanziert sich dieser Service durch Werbung, die an die SMS angehängt wird, so dass die Tweets gekürzt werden. Aber als ein kleiner Hinweis, dass man eine Antwort bekommen hat dennoch ganz hilfreich.
(via netzwertig.com)
twitter, sms,
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19. Februar 2009 von Christian
In allen meine Klassen habe ich von Anfang an geklärt, dass die Schülerinnen und Schüler trinken dürfen. Ich weiß, dass zu diesem Thema einige Kontroversen geführt werden, dennoch denke ich, dass gerade Kinder und Jugendliche lernen sollten ausreichend zu trinken. Wir trinken ja auch in Konferenzen und es scheint niemanden zu stören. Perfide dabei ist allerdings, dass eine groß angelegte Kampagne von der Mineralwasserindustrie bezahlt wurde. Aber was soll’s mich stört es nicht und die Toilettengangfrequenz ist dadurch auch nicht gestiegen. Allerdings soll das Trinken nur dazu dienen ihren Durst zu stillen, dementsprechend sind alle zuckerhaltigen Getränke tabu.
Das führte dazu, dass wir nun häufig zu Beginn der Stunde kleine Ernährungskundeeinheiten dazwischen schieben müssen. Schade, dass die Sechstklässler noch keine Prozentrechnung haben, sonst wäre ihnen noch deutlicher wie hoch der Zuckergehalt in Eistee ist und wie gering gleichzeitig der Fruchtgehalt dieses Getränkes, auf dem ein saftiger Pfirsich abgebildet ist. Ebenso erstaunt waren sie über den Fruchtgehalt des Cola-Limo Mixes (3%) als ich das bildlich an der Tafel darstellte. Dabei geben sich die Kinder (oder ihre Eltern) zunehmend Mühe meinen Wünschen gerecht zu werden. Leider musste ich sie schon wieder enttäuschen und über den Zuckergehalt von Bionade (4,7 Stück Zucker) aufklären. So lehrerhaft wie es jetzt hier klingt ist es gar nicht – die Schülerinnen und Schüler finden es vielmehr spannend und versuchen immer neue Dinge mitzubringen (Smoothies, Fruchtmilch…) und herauszubekommen was drin ist.
Erstaunt hat mich, dass niemand wusste, dass die Angabe der Inhaltsstoffe etwas über die enthaltene Menge aussagt (an erster Stelle steht der Inhaltsstoff, der den größten Anteil des Erzeugnisses hat usw.).
Schlagworte: Ernährung, Schule, Trinken
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13. Februar 2009 von Christian
Ich unterbreche einmal kurz die kleine Serie über das Projektmanagement bei einer Dissertation und erläutere das Literaturverwaltungstool meiner Wahl: Zotero Es handelt sich bei Zotero um eine Erweiterung für den Internet-Browser Firefox.
Zunächst war ich ein wenig überrascht, als ich es die ersten Male ausprobierte. Mir war nicht klar, was eine Literaturverwaltung im Browser zu suchen hat. Welche Vorteile ich darin sehe, werde ich im Verlauf dieses Berichtes noch erläutern. Den Rest des Beitrags lesen »
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13. Februar 2009 von Christian

Langsam rutscht der Schnee vom Dach
Der Winter macht gerade auch bei uns im Garten nicht Halt. Deshalb bin ich eben mal mit dem Fotoapparat raus, um ein paar Augenblicke festzuhalten.
Links kann man sehen, wie der Schnee langsam von der Überdachung der Terasse herunterrutscht. Da es zwischendurch getaut hat bilden sich überall kleine Eiszapfen. Den Rest des Beitrags lesen »
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12. Februar 2009 von Christian
Gestern habe ich darüber geschrieben, was es bedeutet die Dissertation als Projekt zu verstehen und angedeutet, dass es sinnvoll ist die verbrauchte Zeit zu erfassen. Das wird auch in vielen Zeitplanungsbüchern immer wieder empfohlen. Bislang habe ich mich dagegen gesträubt das zu tun, habe jetzt jedoch ein Programm entdeckt, was das Erfassen der Arbeitszeit wesentlich erleichtert. Den Rest des Beitrags lesen »
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11. Februar 2009 von Christian
Am Wochenende hab ich mich daran gemacht mal eine Promotion ein bisschen zu planen und bin dabei in diversen Ratgebern auf den Begriff „Projektmanagement“ gestoßen. Gehört hab ich den Begriff auch schon während des Studiums häufig. Da habe ich in unterschiedlichen Internet-Klitschen gejobbt und da liefen immer ungeheuer wichtige Projektmanager rum. Aber letztlich ist es gar nicht ungeschickt, das Erstellen einer Diss als ein Projekt zu betrachten. zum Einen muss der lange Zeitraum der Erstellung geplant werden und es sind eine Vielzahl an Einzelaufgaben, die man in der Zeit zu koordinieren hat. In einer kleinen Serie möchte ich hier die Informationen, die ich dazu zusammengetragen habe in eine Form bringen und darstellen, wie ich sie (Unter Nutzung von Web 2.0-Anwendungen) für mich umgesetzt habe.
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10. Februar 2009 von Christian
Nachdem nun eine Woche seit Beginn meines IM-Experiments vergangen ist, möchte ich einen kurzen Bericht über den bisherigen Verlauf verfassen.
Ich habe den extra eingerichteten Account bislang nur einer Klasse zur Verfügung gestellt. In diesem Kurs befinden sich 25 Sechstklässler. Seit letzter Woche haben mich acht davon um Autorisierung gebeten. Davon habe ich zu Anfang mit einigen kurz ein paar Worte per Chat gewechselt. Aber die Schülerinnen und Schüler haben sehr genau respektiert, dass es nicht darum geht, mich zu jeder Zeit einfach anzuchatten, sondern, dass es eine Plattform ist, um über den Unterricht hinaus zu schulischen Themen zu kommunizieren.
Insgesamt habe ich in dieser Zeit drei Nachfragen zu Hausaufgaben bekommen. Insofern würde ich das Experiment bislang als erfolgreich bezeichnen. Drei Hausaufgaben mehr, die erledigt worden sind, mit einem für mich durchaus vertretbarem zeitlichem Aufwand. Dabei habe ich versucht so viel wie möglich auf Französisch zu schreiben, was die Schüler auch spannend fanden.
Eine Sache möchte ich noch thematisieren. In den Kommentaren erwähnte Monica, dass natürlich auch Eltern diesen Kanal nutzen können. Diese Idee finde ich sehr reizvoll – Ich denke, dass auf diesem Weg sehr viele Probleme frühzeitig aus dem Weg geräumt werden könnten.
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3. Februar 2009 von Christian
Da viele Schülerinnen und Schüler häufig im Internet unterwegs sind um zu chatten und ich meine Stunden an der Schule zu Gunsten meiner hoffentlich bald beginnenden Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter reduziert habe und somit nicht mehr so gut erreichbar bin, habe ich mich entschieden ein sehr niedrigschwelliges Angebot an die Schülerinnen und Schüler zu machen: Ich habe mir einen MSN-Account zugelegt. Zwar mag ich MSN nicht und hotmail noch weniger, aber so haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit mich zu kontaktieren ohne extra Software installieren zu müssen oder sich in neue Systeme einzuarbeiten.
Das Ganze läuft – transparent auch für die Schülerinnen und Schüler – als Experiment. Ihnen ist klar, dass wir keine Buddies sind, dass dieser Kanal für Fragen zum Unterrichtsstoff gedacht ist und ich selbstverständlich nicht 24/7 erreichbar bin.
Ich bin gespannt wie sich das Experiment entwickelt. Durch einen seperaten Account abseits von Skype, ICQ etc. habe ich die Möglichkeit meine Erreichbarkeit zu dosieren.
Schlagworte: Chat, ICQ, MSN, Schule
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