Twitter mit dem Gnome

20. Februar 2009 von Christian

So gut mir die Möglichkeit gefällt mit TweetDeck zu twittern, so sehr bedauere ich es, dass es bislang noch keine Lösung gibt, die gut funktioniert und sich nahtlos in Linux (vorzugsweise Gnome ;-) ) integriert.

Zwar gibt es alle möglichen Tools, die sich in vim, emacs und Co. integrieren, aber nichts, was wirklich gut in den Desktop integriert wäre.

Vielelicht habe ich aber auch nur noch nicht die richtigen Tools ausprobiert. Getestet habe ich bislang:

  • gwibber: funktioniert bei mir gar nicht
  • gtwitter: funktioniert ist mir aber zu unübersichtlich, Follow Unfollow existiert nicht. Wenig Funktionen.
  • twitux: Eigentlich wie oben. Wenig Funktionen. Man kann nur antworten oder Direct Messages an Kontakte schicken.

Kurz gesagt fehlt mir also etwas, das an den Funktionsumfang von TweetDeck herankommt. Leider kann ich nicht programmieren, deshalb darf ich eigentlich auch nicht meckern. Aber ich nehme an, dass der Funktionsumfang des TweetDecks die Entwicklung von linux-eigenen Lösungen erschwert.

Wäre eigentlich alles auch nicht so schlimm, es gibt nur eine Sache, die mich am TweetDeck nervt und das schiebe ich auf die fehlende Gnome-Integration. Wenn ich ein TweetDeck Fenster auf einen eigenen Desktop verschiebe und diesen wieder verlasse wird das Fenster automtisch minimiert. Eigentlich hätte ich es gerne immer offen auf diesem Desktop. Vielleicht hat ja jemand da draußen eine Lösung für dieses – ich gebe zu kosmetische – „Problem“?

Tweets wieder als SMS bekommen

19. Februar 2009 von Christian

Nachdem twitter die Zustellung von Tweets per SMS zumindest außerhalb der USA eingestellt hat, gibt es nun wieder eine Möglichkeit zumindest Replies und Direct Messages auf das Handy zu bekommen. Der Dienst nennt sich twe2. Es ist eine Registrierung auf der Seite fällig, wo man dann auch seine Handynummer eingibt unddiese kurz bestätigen muss. Leider muss man (noch) seine kompletten Twitter Zugangsdaten dort eingeben, aber laut eigenen Blog gehört dieser Service zu den ersten, die beim Test des oAuth-Supports teilnehmen dürfen.
Replies und Direct Messages kommen schnell an. Allerdings finanziert sich dieser Service durch Werbung, die an die SMS angehängt wird, so  dass die Tweets gekürzt werden. Aber als ein kleiner Hinweis, dass man eine Antwort bekommen hat dennoch ganz hilfreich.

(via netzwertig.com)

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Trinken im Unterricht wird zur Ernährungskunde

19. Februar 2009 von Christian

In allen meine Klassen habe ich von Anfang an geklärt,  dass die Schülerinnen und Schüler trinken dürfen. Ich weiß, dass zu diesem Thema einige Kontroversen geführt werden, dennoch denke ich, dass gerade Kinder und Jugendliche lernen sollten ausreichend zu trinken. Wir trinken ja auch in Konferenzen und es scheint niemanden zu stören. Perfide dabei ist allerdings, dass eine groß angelegte Kampagne von der Mineralwasserindustrie bezahlt wurde. Aber was soll’s mich stört es nicht und die Toilettengangfrequenz ist dadurch auch nicht gestiegen. Allerdings soll das Trinken nur dazu dienen ihren Durst zu stillen, dementsprechend sind alle zuckerhaltigen Getränke tabu.

Das führte dazu, dass wir nun häufig zu Beginn der Stunde kleine Ernährungskundeeinheiten dazwischen schieben müssen. Schade, dass die Sechstklässler noch keine Prozentrechnung haben, sonst wäre ihnen noch deutlicher wie hoch der Zuckergehalt in Eistee ist und wie gering gleichzeitig der Fruchtgehalt dieses Getränkes, auf dem ein saftiger Pfirsich abgebildet ist. Ebenso erstaunt waren sie über den Fruchtgehalt des Cola-Limo Mixes (3%) als ich das bildlich an der Tafel darstellte. Dabei geben sich die Kinder (oder ihre Eltern) zunehmend Mühe meinen Wünschen gerecht zu werden. Leider musste ich sie schon wieder enttäuschen und über den Zuckergehalt von Bionade (4,7 Stück Zucker) aufklären. So lehrerhaft wie es jetzt hier klingt ist es gar nicht – die Schülerinnen und Schüler finden es vielmehr spannend und versuchen immer neue Dinge mitzubringen (Smoothies, Fruchtmilch…) und herauszubekommen was drin ist.

Erstaunt hat mich, dass niemand wusste, dass die Angabe der Inhaltsstoffe etwas über die enthaltene Menge aussagt (an erster Stelle steht der Inhaltsstoff, der den größten Anteil des Erzeugnisses hat usw.).

Zotero: Literaturverwaltung im Browser

13. Februar 2009 von Christian

Ich unterbreche einmal kurz die kleine Serie über das Projektmanagement bei einer Dissertation und erläutere das Literaturverwaltungstool meiner Wahl: Zotero Es handelt sich bei Zotero um eine Erweiterung für den Internet-Browser Firefox.

Zunächst war ich ein wenig überrascht, als ich es die ersten Male ausprobierte. Mir war nicht klar, was eine Literaturverwaltung im Browser zu suchen hat. Welche Vorteile ich darin sehe, werde ich im Verlauf dieses Berichtes noch erläutern. Den Rest des Beitrags lesen »

Winter in Hamburg

13. Februar 2009 von Christian
Langsam rutscht der Schnee vom Dach

Langsam rutscht der Schnee vom Dach

Der Winter macht gerade auch bei uns im Garten nicht Halt. Deshalb bin ich eben mal mit dem Fotoapparat raus, um ein paar Augenblicke festzuhalten.

Links kann man sehen, wie der Schnee langsam von der Überdachung der Terasse herunterrutscht. Da es zwischendurch getaut hat bilden sich überall kleine Eiszapfen. Den Rest des Beitrags lesen »

Projektmanagement für die Dissertation II: Zeit erfassen

12. Februar 2009 von Christian

Gestern habe ich darüber geschrieben, was es bedeutet die Dissertation als Projekt zu verstehen und angedeutet, dass es sinnvoll ist die verbrauchte Zeit zu erfassen. Das wird auch in vielen Zeitplanungsbüchern immer wieder empfohlen. Bislang habe ich mich dagegen gesträubt das zu tun, habe jetzt jedoch ein Programm entdeckt, was das Erfassen der Arbeitszeit wesentlich erleichtert. Den Rest des Beitrags lesen »

Projektmanagement für die Dissertation I

11. Februar 2009 von Christian

Am Wochenende hab ich mich daran gemacht mal eine Promotion ein bisschen zu planen und bin dabei in diversen Ratgebern auf den Begriff „Projektmanagement“ gestoßen. Gehört hab ich den Begriff auch schon während des Studiums häufig. Da habe ich in unterschiedlichen Internet-Klitschen gejobbt und da liefen immer ungeheuer wichtige Projektmanager rum. Aber letztlich ist es gar nicht ungeschickt, das Erstellen einer Diss als ein Projekt zu betrachten. zum Einen muss der lange Zeitraum der Erstellung geplant werden und es sind eine Vielzahl an Einzelaufgaben, die man in der Zeit zu koordinieren hat. In einer kleinen Serie möchte ich hier die Informationen, die ich dazu zusammengetragen habe in eine Form bringen und darstellen, wie ich sie (Unter Nutzung von Web 2.0-Anwendungen) für mich umgesetzt habe.

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Status-Update: IM-Experiment

10. Februar 2009 von Christian

Nachdem nun eine Woche seit Beginn meines IM-Experiments vergangen ist, möchte ich einen kurzen Bericht über den bisherigen Verlauf verfassen.

Ich habe den extra eingerichteten Account bislang nur einer Klasse zur Verfügung gestellt. In diesem Kurs befinden sich 25 Sechstklässler. Seit letzter Woche haben mich acht davon um Autorisierung gebeten. Davon habe ich zu Anfang mit einigen kurz ein paar Worte per Chat gewechselt. Aber die Schülerinnen und Schüler haben sehr genau respektiert, dass es nicht darum geht, mich zu jeder Zeit einfach anzuchatten, sondern, dass es eine Plattform ist, um über den Unterricht hinaus zu schulischen Themen zu kommunizieren.

Insgesamt habe ich in dieser Zeit drei Nachfragen zu Hausaufgaben bekommen. Insofern würde ich das Experiment bislang als erfolgreich bezeichnen. Drei Hausaufgaben mehr, die erledigt worden sind, mit einem für mich durchaus vertretbarem zeitlichem Aufwand. Dabei habe ich versucht so viel wie möglich auf Französisch zu schreiben, was die Schüler auch spannend fanden.

Eine Sache möchte ich noch thematisieren. In den Kommentaren erwähnte Monica, dass natürlich auch Eltern diesen Kanal nutzen können. Diese Idee finde ich sehr reizvoll – Ich denke, dass auf diesem Weg sehr viele Probleme frühzeitig aus dem Weg geräumt werden könnten.

Instant-Messenger Experiment

3. Februar 2009 von Christian

Da viele Schülerinnen und Schüler häufig im Internet unterwegs sind um zu chatten und ich meine Stunden an der Schule zu Gunsten meiner hoffentlich bald beginnenden Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter reduziert habe und somit nicht mehr so gut erreichbar bin, habe ich mich entschieden ein sehr niedrigschwelliges Angebot an die Schülerinnen und Schüler zu machen: Ich habe mir einen MSN-Account zugelegt. Zwar mag ich MSN nicht und hotmail noch weniger, aber so haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit mich zu kontaktieren ohne  extra Software installieren zu müssen oder sich in neue Systeme einzuarbeiten.

Das Ganze läuft – transparent auch für die Schülerinnen und Schüler – als Experiment. Ihnen ist klar, dass wir keine Buddies sind, dass dieser Kanal für Fragen zum Unterrichtsstoff gedacht ist und ich selbstverständlich nicht 24/7 erreichbar bin.

Ich bin gespannt wie sich das Experiment entwickelt. Durch einen seperaten Account abseits von Skype, ICQ etc. habe ich die Möglichkeit meine Erreichbarkeit zu dosieren.

Auf dem Laufenden – auch ohne RSS

29. Januar 2009 von Christian

Wer kennt das nicht, gerade in der Wissenschaft fehlt vielen Seiten ein praktischer RSS-Feed, so dass man immer auf dem Laufenden ist. So geht man auf die Internetseite einer Tagung, deren Titel einem interessant vorkommt. Bei näherer Recherche zum Programm findet man den Hinweis auf weitere Informationen, die an sich bald an dieser Stelle befinden werden. Abonnieren via RSS? Fehlanzeige. Also schaut man eine Woche später nochmal nach, weil man sich den Termin in den Kalender getragen hat: „An dieser Stelle finden sie in Kürze Informationen zum Programm“. Ein halbes Jahr später unterhält man sich mit einem Kollegen, der einem von einer tollen Tagung erzählt, die ja eigentlich genau zum eigenen Themenbereich gepasst hätte und erinnert sich an die Informationen, die in Kürze folgen sollten.

Oder ein anderes Beispiel: Publikationen. Man unterhält sich mit einem anerkannten Wissenschaftler über dieses oder jenes Thema. Plötzlich sagt das gegenüber: „Da habe ich doch gerade was drüber veröffentlicht, haben Sie das nicht gelesen?“ Man denkt sich noch „doch hätte ich, wenn Ihre Publikationsliste einen RSS-Feed hätte“ ärgert sich und muss leider verneinen.

Einstellungsdialog des Update ScannersWem das so, oder so ähnlich bereits passiert ist, kann mit dem Update-Scanner, einer Erweiterung für den Firefox-Browser, abgeholfen werden. Das Verfahren ist einfach. Erweiterung installieren, auf der gewünschten RSS-losen Seite einen Rechtsklick machen, Seite auf Aktualisierungen prüfen anklicken und gewünschtes Prüfintervall und Schwellenwert (5o geänderte Worte oder 100… je nach Seite) angeben.

Nun überprüft die Erweiterung automatisch, ob sich auf der Seite Änderungen ergeben haben und benachrichtigt den Benutzer sowohl visuell, als auch akustisch.