Spanisch lernen via Podcasts

By Christian

Da ich  hoffentlich bald eine Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter antreten werde, komme ich in den Genuss vergünstigter Sprachkurse der Universität. Bedingt durch die Situation des Faches Französisch, gerade auch an Hamburger Schulen, wo immer häufiger Spanisch als zweite Fremdsprache gewählt wird, habe ich mich entschieden in dieser Zeit Spanisch zu lernen. Auch für eine spätere wissenschaftliche Karriere sind Spanischkenntnisse durchaus von Vorteil.

Eine weitere romanische Sprache wollte ich schon immer lernen, wo ich mich doch während des Studiums durch das Latinum  quälen musste – das muss doch zu irgendwas gut sein… Am Herzen gelegen hat mir da immer Italienisch, aber das mag daran liegen, dass ich noch nie in einem spanischsprachigen Land war, Italien hingegen häufiger besucht und dabei lieben gelernt habe.

Nun gut, nun wird es also Spanisch.

Im Internet habe ich vorab mal ein wenig recherchiert und ein Podcast zum Spanisch lernen gefunden: notesinspanish.com. Ein Paar, Marina, eine Spanierin und Ben, ein Engländer, führt diesen Podcast und versuchen die spanische Sprache zu vermitteln. „Unterrichtssprache“ ist zu Anfang Englisch, was meinen Englischkenntnissen vielleicht auch  noch auf die Sprünge hilft, schaden kann auch das nicht.  Zunächst habe ich die erste Folge gehört und muss sagen, dass ich das ganz lustig finde. Zwar bin ich überhaupt kein Anhänger der Methode eine Sprache durch Audiokurse zu lernen, aber als Ergänzung oder für einen ersten Einblick finde ich es im Moment noch ganz hilfreich. Die beiden haben wohl auch (kostenpflichtiges?) Material zu den Kursen herausgegeben, aber mit denen hab ich ich noch nicht weiter beschäftigt.

Habt Ihr noch Tipps zum Spanisch lernen? Vielleicht gar nicht unbedingt im Web? Dann freue ich mich über Eure Kommentare.

8 Antworten zu „Spanisch lernen via Podcasts“

  1. Sprachspielerin sagt:

    Und warum machst Du dann nicht wirklich Italienisch, wenn Dir das „am Herzen liegt“? Ich habe ja Italienisch fürs Lehramt studiert und kann nur sagen, dass zumindest hier im Süden Deutschlands schon viele Schulen Italienisch als 3. Fremdsprache anbieten (oder spätbeginnend ab der 11.) und Italienischlehrer gesucht werden. Informier Dich da doch mal, wie es bei euch aussieht!

  2. Ralf sagt:

    Ach, die Sprachkurse werden für WiMi’s auch vergünstigt angeboten?

  3. Christian sagt:

    Hm, ich hatte unter Doktoranden geschaut (das bin ich), die zahlen nur 40 bzw. 70 Euro. Mitarbeiter 140 bzw. 240, welcher Status da Vorrang hat? Keine Ahnung

    Hier sind die Infos: http://www.uni-hamburg.de/Einrichtungen/vhs/teilnahme.html

  4. Ralf sagt:

    Naja, als Doktorand ist man ja dem Studentenleben deutlich näher. Und dass man WiMi ist muss man denen ja nicht auf die Nase binden ;-)

  5. Medienblogger sagt:

    Ich habe mit Studiumsbeginn neben Französisch — das ich schon beherrschte — auch Spanisch gelernt, und zwar von der Pike auf. Inzwischen kann ich zwei romanische Fremdsprachen. Der Clou ist aber: Obwohl ich nie ein Wort Italienisch gelernt habe, verstehe ich italienische Zeitungsartikel trotzdem. Will sagen: So wichtig ist die Frage gar nicht, denn durch die Sprachverwandtschaft innerhalb der Romania versteht man sehr viel mehr, als man glaubt. Viel Spaß jedenfalls beim doppelt gerollten R — das war zumindest das, was mich am Anfang am Spanischen besonders fasziniert hat :-)

  6. anja sagt:

    Hallo,
    ist ja witzig, ich habe nämlich gestern erst nach Podcasts gesucht um mein Spanisch via mobile learning wieder aufzufrischen. Diesen habe ich nicht gefunden, insofern Danke für den Tipp! Die Podcasts ercheinen mir recht gut.
    Mein Spanisch habe ich 3 Jahre lang bei einem Instiut gelernt, das eine Kooperation mit der Uni hat, Du findest die Angebote hier:
    http://www.uni-sprachkurse.de
    Ich fand die Dozenten dort größtenteils sehr gut, es waren immer native speakers, und die Preise für 3 Monate waren recht günstig (ca. 100 Euro) und das Lerntempo schnell. Ich habe nur aufgrund von Zeitmangel aufgehört.

  7. Christian sagt:

    @anja: Vielen Dank für den Hinweis ich kannte bislang nur die Kurse in Kooperation mit der VHS, (http://www.uni-hamburg.de/Einrichtungen/vhs/index.html) die wie ich gerade sehe seit Einführung der Studiengebühren sogar kostenlos für ordentliche Studierende sind.

    Aber noch eine Alternative zu haben hört sich vor allem terminlich gut an.

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