Umzug – neue Domain

7. April 2009 von Christian

Endlich hat es mal geklappt, ich habe meine eigenes Blog, das auf eigenem Websspace läuft. Deshalb ist es ab sofort unter der nun folgenden Adresse erreichbar:

http://espressodoppio-blog.de

Auch die RSS-Feeds haben sich dadurch natürlich geändert und müssen neu abonniert werden.

Die direkten Links dafür lauten:

Ich hoffe, dass meine Leser mir auch nach dem Umzug treu bleiben und noch viele neue hinzu kommen. Wer mich verlinkt hat, ist herzlich eingeladen den Link zu ändern, wer es noch nicht getan hat ist ebenfalls herzlich eingeladen dies jetzt zu tun ;-)

Übrigens sortiere ich gerade die Links in meinem Feedreader um daraus eine – hoffentlich interessante – Blogroll zu erstellen.

Auf dieser Seite werden keine neuen Einträge mehr geschrieben, die alten, die komplett mit umgezogen sind, werde ich demnächst deaktivieren.

Französische Radiosender

12. März 2009 von Christian

Das Internet macht es möglich. Die großen – und auch viele kleine – französischen Radiosender sind via Internet zu empfangen (eine gute Übersicht gibt es hier). Und das ist sehr angenehm. Denn einerseits schult man so doch immer mal wieder zwischendurch seine Sprachkenntnisse. Leider kann ich nicht so oft in ein französischsprachiges Land fahren, wie ich gerne möchte. Auf der anderen Seite bieten diese Sender aber auch ein wirklich tolles Programm. Als ein Beispiel möchte ich für die Freunde klassischer Musik den Sender France Musique nennen. Hier gibt es noch, was sich bei vielen deutschen Sendern, vor allem dem NDR, rar gemacht hat. Es werden ganze Werke gespielt und es gibt vor allem unheimlich interessante Themensendungen. So unlängst eine Serie (vier Teile!) über Kurt Weill und Amerika. Diese Themensendungen habe ich damals auf NDR 3 immer sehr gemocht. Nachmittags von 16-18 Uhr, eine Woche lang ein Thema – was hab ich für Kassetten verbraucht um die hören zu können. Spätabends gab es einmal eine Serie zu Glenn Gould, es wurde das gesamte von Gould eingespielte Werk gespielt. Schade, dass ich die Kassetten nicht aufbewahrt habe. Also an solche Dinge fühle ich mich erinnert, wenn ich France Musique höre. Den Rest des Beitrags lesen »

Die beliebtesten Artikel

11. März 2009 von Christian

Ich finde es immer wieder interessant, in die Statistik von WordPress reinzusehen und zu schauen, welche Themen die Leser besonders interessieren. Dabei ist die Schwankung gar nicht so groß, schaut man sich die letzten sieben Tage an, so dominieren zwar aktuelle Artikel, aber es gibt einen Beitrag, der immer dominiert. Hier nun die Top 5 für die letzten 365 Tage:

1. Dropbox: Immer die richtigen Daten zur Hand
2. Sitzordnung
3. Krabat
4. Verzeichnis twitternder Lehrer?
5. Spanisch lernen via Podcasts

Gerade die ersten Beiträge sind augenscheinlich meist durch Suchanfragen auf dem Blog gelandet, denn in der Auflistung der häufigsten Suchanfragen findet sich vor allem die Dropbox häufiger wieder:

1. dropbox
2. schülerfeedback
3. elterngespräche
4. sitzordnung schule
5. sitzordnung klasse
6. wie funktioniert dropbox
7. espressodoppio
8. sitzordnungen in der schule
9. klippert sitzordnung
10. sitzordnung in der schule

Die ungeheure Popularität der Dropbox erstaunt mich, vor allem weil der Beitrag bei google wirklich nicht prominent zu finden ist (Bei Seite 11 hatte ichkeine Lust mehr…). Es scheint also auch Interesse an eher technischen Themen zu bestehehen. Ansonsten ist das Interesse besonders an den schulischen Themen groß, was mich aber nicht davon abhalten wird, über die wissenschaftliche Arbeit weiter zu schreiben. Eine Teilung in zwei Blogs wäre eventuell eine Möglichkeit. Ich denke aber  nicht, dass die Postingfrequenz das zulassen würde. Wie sieht es bei Euch aus? Stören die Lehrer die Berichte von der Diss? Oder umgekehrt, fühlen sich andere über die Beiträge zur Schule gestört?

Whiteboard-Ersatz

10. März 2009 von Christian

René Scheppler berichtet beeindruckend von einem selbst gebauten interaktiven Whiteboard. Das ist wirklich eine Überlegung wert, vor allem  nach so einem Einblick. Da fiel mir wieder ein, was ich neulich gesehen hatte. Jemand schrieb mit einem Stift auf ein Blatt Papier und das Geschriebene war sofort auf dem Bildschirm / der Wand mittels Beamer lesbar, formatierbar und konnte gespeichert werden.Faszinierend.

Praktischerweise konnte man das Ganze auch rumgeben, so dass andere auch etwas auf das Papier malen konnten. Es handelte sich dabei um Paper Show, ein Produkt aus dem Hause Oxford (Achtung auf der Seite befindet sich ein fürchterlich synchronisiertes Video!). Neben den Anschaffungskosten muss man dabei auch die Wiederbeschaffungskosten von Papier und Stift berechechnen.Das Papier ist auf eine bestimmte Art und Weise gerastert im Stift befindet sich eine kleine Kamera und dieser ist via Bluetooth mit dem Rechner verbunden.

Man hat natürlich auch nicht die Möglichkeiten eines Whiteboards (Internet, Programme…), lustig finde ich es aber, die „Tafel“ für ein Mindmap o.ä. mal eben herum zu reichen.

Ich bin ein Säugling – Voting beim Lehrerfreund

9. März 2009 von Christian

Mehr zufällig habe ich neulich beim Surfen auf den Lehrerfreund-Seiten festgestellt, dass ich ein Säugling bin…

Und zwar tauche ich auf der Liste der im jungen ab 2007 gegründeten Lehrerblogs auf. Das ganze im Rahmen eines Votings für die besten Lehrerblogs 2009. Eine lustige Aktion und viel besser finde ich noch, dass man auf den Seiten viele Blogs entdecken kann, die man vorher noch nicht kannte. Auch eine weitere Liste mit etablierten Blogs (Gründung seit 2006) ist schon erschienen.

Allerdings weiß man mit meinem Zwitterblog zwischen Promotion und Schule nicht so recht etwas anzufangen. Es wird gemutmaßt, dass ich zur Promotion abgeordnet worden sei. Das wäre schön, ist aber nicht so. Aus diesem Grunde werde ich nun mal kurz meinen aktuellen Status erläutern.

Wie ich bereits schrieb, habe ich einige Zeit auf einen Referendariatsplatz gewartet und in dieser Zeit vertretungsweise an unterschiedlichen Schulen gearbeitet und dort alle meine Fächer (Französisch, Geschichte, PGW/ GMK) unterrichtet. Dies ist eine Zeit, die ich nicht missen möchte, weil ich in diesem Zeitraum irre viele Erfahrungen machen konnte.

Mit dem Gedanken zu promovieren habe ich schon seit Ende des Studiums gespielt. Das meine Examensarbeit damals sogar ausgezeichnet worden ist, hat mit zur Entscheidung beigetragen, ebenso wie meine Tätigkeit als Mitarbeiter im Graduiertenkolleg während des Studiums. Allerdings war mir von Anfang an klar, dass ich, nachdem ich mein Studium bereits selbst finanziert hatte, nun nicht auch noch eine Promotion durch Nebenjobs finanzieren wollte.

So passte die Ausschreibung einer Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter ganz gut und ich bewarb mich dort. Seit Februar bin ich nun wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hamburg.

Die Schule werde ich aber auch nicht ganz verlassen und meinen letzten Lehrauftrag zumindest bis zu den Sommerferien weiter erfüllen. Dafür macht die Schule auch einfach viel zu viel Spaß.

Es wird also dabei bleiben, es wird sowohl Beiträge aus der Schule als auch Beiträge aus der Forschung geben. Ob es sich damit noch um ein Lehrerblog handelt muss eigentlich jeder selbst entscheiden…

Außerdem gibt es natürlich zwischendurch immer etwas zu anderen Themen die mich bewegen. Bücher die ich gelesen habe, Tools die mich begeistern… Oder aber – der Frühling kommt gewiss – etwas zum Garten. Nicht zu vergessen, wobei ich das bislang weniger thematisiert habe als ich anfangs dachte, gibt es ja auch noch die Leidenschaft für guten Espresso.

Autofocus Zeitmanagement – Todo-Listen mal anders

5. März 2009 von Christian

Auf meine Abwandung des GTD-Ablagesystems bin ich bereits eingegangen. Eigentlich habe ich geplant als nächstes meine Abwandlung der Kontext-Listen (Todo-Listen geordnet nach @Schule, @Uni, @Zuhause etc.) mit rememberthemilk zu erläutern. Für alle die es nicht kennen, rememberthemilk ist ein Online-Tool zu Verwaltung von Todo-Listen und wirklich sehr mächtig, es lohnt sich das Ganze mal anzuschauen.

Als ich aber am Recherchieren von Berichten zu rememberthemilk war, stieß ich vor knapp einem Monat auf etwas völlig Neues. Das Autofocus System von Mark Forster (via Toolblog). Forster ist Autor von Büchern mit Titeln wie „Do It Tomorrow“ oder „Get Everything Done“.
Das System ist fürchterlich einfach und funktioniert wahrscheinlich deshalb so gut. Im Prinzip gibt es nur eine einzige Liste, die aber da man sie am besten in ein Notizbuch einträgt, das seitenweise

Notizbuch mit Autofocus Liste

Notizbuch mit Autofocus Liste

unterteilt ist. Die Liste wird ganz linear geführt, das bedeutet, dass neue Aufgaben die einem einfallen einfach an das Ende der Liste gesetzt werden.

Da es aber nicht darum geht seine Aufgaben aufzuschreiben, sondern sie zu erledigen, ist der nächste Schritt die Durchsicht der Liste. Man fängt auf Seite eins an und überfliegt die gesamte Seite einmal. Im nächsten Schritt liest man jede Aufgabe etwas genauer und fängt dann an an der Aufgabe zu arbeiten, die einen sofort anspricht.

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Onlinetvrecorder und DVD-Player

4. März 2009 von Christian

Diese Kombination stellt sich bei mir als Dreamteam dar. Da ich oft noch arbeite, wenn gute Filme laufen, bzw. schon schlafe wenn gut Dokumentationen zu sehen sind habe ich mich für den (bezahlten) Premium Status bei Onlinetvrecorder (Eine Art Videorekorder im Internet) entschieden. Das kostet nicht die Welt und man kann auch im Nachhinein noch Sendungen herunter laden, die man vorher nicht programmiert hat. Diese Filme lädt man sich dann auf den Compute, dekodiert sie und kann sie dann anschauen.

Manchmal erscheint dies jedoch etwas unbequem. Aber immer eine DVD brennen? So schaute ich mich um und stellte fest, dass es DVD-Player mit USB-Anschluss gibt und legte mir dieses Gerät zu. Zwar kein Markengerät, aber es tut seine Dienste sehr gut. Sogar die externe Festplatte lässt sich anschließen. So kann ich dann Sonntag abends in Ruhe Unterricht vorbereiten, während andere über den Tatort twittern.

Ein kleiner Tipp noch für Linux-Nutzer. Mittels des Skripts multicut Light Lösst sich das Schneiden und Herauslöschen von Werbung wunderbar automatisieren.

IM nun auch für die Großen

2. März 2009 von Christian

Nachdem nun die Neuntklässler aus ihrem Praktikum zurück sind, habe ich auch ihnen meine Idee erläutert per MSN erreichbar zu sein und für Fragen zur Verfügung zu stehen.

Meine Vermutung wa, dass die noch viel aktiver sind, aber innerhalb von einer Woche hat sich noch niemand bei mir gemeldet.

Ganz anders bei den „Kleinen„, dort läuft es wirklich gut und die Hilfe bei Hausaufgaben oder die Möglichkeit zur Nachfrage wird rege genutzt.
Auch bei den großen habe ich nochmal nachgefragt, wie es mit ICQ und Co. aussieht, aber auch hier ist MSN klarer Marktführer. Die Einladung ich solle mich doch im schuelervz anmelden habe ich dann jedoch lieber ausgeschlagen…

Zeitmanagement – Ablagesystem

23. Februar 2009 von Christian

Hängemappen

Mit GTD bzw. ZTD (beides Systeme zum Zeitmanagement) bin ich eine Zeit lang wirklich gut zurecht gekommen. Jedes System hatte seine Vorzüge und auch seine Macken. Auf die Grundzüge dieser Systeme werde ich an dieser Stelle nicht eingehen, dass haben andere schon sehr gut getan. Mit der Zeit haben sich einige Abwandlungen für mich erbeben, auf die ich nun eingehen werden.

Mir gefällt das Ablagesystem aus GTD. Dort wird propagiert, dass man seine Unterlagen nicht in klassischen Klemmordnern unterbringen soll, weil einerseits der Aufwand etwas abzulegen zu groß ist und andererseits  die Dinge nicht so schnell wiedergefunden werden können. Deshalb habe ich alle Unterlagen nun seit einiger Zeit in Hängemappen organisiert. Zwar verfolgt das GTD-Prinzip den Ansatz alle Dinge einfach alphabetisch abzulegen, aber das ist bei mir mit lauter unterschiedlichen Kontexten (Promotion, Schule, Privates…) nicht besonders sinnvoll. Also habe ich für jeden dieser Bereiche einen eigenen Kasten eingerichtet. Literatur habe ich alphabetisch sortiert (und zwar hier ausnahmsweise doch aus allen Bereichen). Der Trick bei der Sache ist alles sofort wegzuheften und wenn sich keine passende Mappe findet eine neue anzulegen. Das klappt wirklich gut und ich finde meine Mappen immer erstaunlich schnell wieder. Man macht eben doch nicht so einfach einen Klemmordner „Tagungen“ auf. So eine kleine Mappe ist schnell eröffnet.

DIe wichtigsten Mappen sind immer greifbar

Die wichtigsten Mappen sind immer greifbar, damit Unterlagen schnell abgelegt und wieder gefunden werden können

Prinzipiell bedeutet das Ablegen in solchen Mappen nur, das man die Stapel, die man sonst auf dem Schreibtisch oder im Regal liegen hat nun übersichtlich in die Vertikale bringt.

Der Vorteil ist allerdings, dass alles eindeutig zuzuordnen ist und der Ablagevorgang nicht zu lange dauert. Es muss  nichts gelocht werden, es ist sofort klar in welche Mappe die Sachen gehören und die Mappen sind vom Schreibtisch aus sofort greifbar.

Wie organisiert Ihr Eure nicht digitalisierten Unterlagen? Ich bin gespannt auf Kommentare.

Mehr Informationen zu diesem Ablagesystem gibt es im Buch von David Allen: Wie ich die Dinge geregelt kriege: Selbstmanagement für den Alltag . Ein anderes System wird im Toolblog vorgeschlagen.

Hamster – Zeiterfassung vom Desktop aus

20. Februar 2009 von Christian

Neulich habe ich im Rahmen meiner kleinen Serie Projektmanagement für die Dissertation über das Adobe Air Tool klok berichtet. Nun habe ich noch eine kleine Alternative für Linux Benutzer, die gnome als Desktop benutzen gefunden, die mich

Auswertung der Zeiterfassung Hamster

Auswertung der Zeiterfassung Hamster

wegen ihrer Einfachheit begeistert (via zefanja). Diese kleine Zeiterfassung heißt hamster und integriert sich wunderbar in den Desktop. Nach der Installation befindet sie sich im Panel und mittels Mausklick lassen sich zuletzt genutzte Tätigkeiten auswählen, oder aber leicht neue hinzufügen. Das ist auch der Punkt, wo diese Anwendung für mich interessant wird. Tätigkeiten lassen sich schnell hinzufügen und auch später zu einer Oberkategorie zuordnen. Gleichzeitig kann man sich von diesem Programm übersichtlich anzeigen lassen, womit man seine Zeit so verbracht hat.